Umsatzsteuererklärung

Umsatzsteuererklärung

Eckpunkte

  • In der Umsatzsteuererklärung werden z.B. Umsätze und Vorsteuern deklariert
  • Auch Kleinunternehmer müssen ggf. eine Umsatzsteuererklärung abgeben
  • Auch Adsense-Einnahmen müssen in der Umsatzsteuererklärung (Anlage UR) angegeben werden

In der Umsatzsteuererklärung werden in der Regel die umsatzsteuerpflichtigen Umsätze,

die abziehbaren Vorsteuerbeträge sowie die unterjährig (vierteljährlich oder monatlich) geleisteten Umsatzsteuervorauszahlungen deklariert. Wenn die monatlichen oder vierteljährlichen Vorauszahlungen in korrekter Höhe erfolgt sind und sich bei der Bearbeitung der Umsatzsteuerjahreserklärung keine Änderungen ergeben haben, so ergibt sich aus der Umsatzsteuerjahreserklärung regelmäßig keine Zahlung.

Weiterhin sind in der Umsatzsteuerjahreserklärung auch von Kleinunternehmern gem. § 19 UStG Daten anzugeben. Kleinunternehmer müssen Ihre Umsätze des jeweiligen Jahres deklarieren, damit das Finanzamt nachvollziehen kann, ob die Kleinunternehmerregelung weiterhin in Anspruch genommen werden kann. Oft können Kleinunternehmer nach Absprache mit dem Finanzamt jedoch auch auf die Abgabe der Umsatzsteuererklärung verzichten, wenn die relevanten Werte dem Finanzamt aus anderen Unterlagen bekannt sind.

Ebenfalls in der Umsatzsteuerjahreserklärung bzw. in der dazugehörigen Anlage UR sind z.B. auch Angaben über Adsense-Umsätze von Youtubern zu deklarieren. Diese Angabe in der Anlage UR dient dazu, dass das Finanzamt überprüfen kann, ob der Steuerpflichtige dieselben Werte in seinen zusammenfassenden Meldungen gemacht oder ob diese ggf. nachzuholen oder zu korrigieren ist.

Es ist zu beachten, dass Umsatzsteuernachzahlungen einen Monat nach Abgabe der Steuererklärung fällig werden, weil es sich die der Umsatzsteuererklärung um eine Steueranmeldung handelt.

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